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von Innsbruck nach Bozen auf dem Inn- und Etschtal Radweg
Sie radeln hauptsächlich in den Flusstälern von
Inn und Etsch und finden daher vorwiegend flache Tagesetappen. Es gibt nur
wenige nennenswerte Anstiege - eine längere Steigung
auf dem Innradweg vor Imst (auch mit der Bahn
überbrückbar), das letzte Stück auf den Reschenpass ab Nauders und eine etwas
längere Steigung vor Kaltern, hinauf nach St. Pauls. Auch noch einige kürzere
Steigungen nehmen wir gerne in Kauf, um längere Strecken auf
Hauptverkehrsstraßen vermeiden zu können. Im Vinschgau und südlich von Meran
fährt man auf dem Etschradweg auf Wirtschaftswegen durch die Weingärten und Obstplantagen Südtirols.
Lediglich bei kurzen Verbindungsstücken muss auf stärker befahrene Straßen
ausgewichen werden. Der Anstieg auf den Reschenpass bis Nauders wird
selbstverständlich per Bus zurückgelegt.
Anforderungen 1-2
1. Tag: Innsbruck Individuelle Anreise und Übernachtung. Bei einem Spaziergang können wir uns von den stimmungsvollen Laubengängen, dem Stadtturm, der Hofburg und dem berühmten "Goldenen Dachl" beeindrucken lassen.
2. Tag: Innsbruck - Imst (ca. 65 km) Ein durchgehender Radweg am Inn führt uns entlang der Martinswand in zahlreiche romantische Dörfer mit ihren sehenswerten Kirchen. Immer wieder stoßen wir auf alte Burgruinen, bis wir unser heutiges Etappenziel erreicht haben. Mit der Besichtigung des Zisterzienserstiftes in Stams - einer der schönsten Barockbauten Österreichs - erleben wir den ersten kulturellen Höhepunkt dieser Reise.
3. Tag: Imst - Reschenpass - Burgeis/Mals (ca. 60 km per Rad) Auch heute weist uns vorerst bis Landeck der Inn den Weg. Hier steigen wir in den Bus, der uns die nächsten 40 km bis Nauders auf den Reschenpass bringt. Nun wartet, nachdem die letzten 100 Höhenmeter per Rad geschafft sind, eine angenehme Fahrt nach Mals auf uns. Genug Zeit bleibt für eine Pause am Reschensee, dessen Geheimnis über die versunkene Kirche von Graun Geschichte gemacht hat. Auf den nächsten Kilometern können wir den Blick auf das Kloster Marienburg genießen.
4. Tag: Burgeis/Mals - Meran (ca. 65 km) Häufig bergab führt die heutige Etappe durch zahlreiche Obst- und Weingärten. Sehenswert ist die vollständig erhaltene Stadtmauer in Glurns. Lassen wir uns auf dieser Etappe auch von den vielen Burgen und Ruinen, wie Kastelbell, Reinhold Messners Schloss Juval oder die Montani-Ruinen, beeindrucken.
5. Tag: Passeiertal - Meran (ca. 40 km) Der heutige Tag beginnt mit einem Anstieg und es müssen ca. 150 m Höhenunterschied bewältigt werden. Dafür können wir anschließend eine ausgiebige Stärkung im Andreas-Hofer-Geburtshaus - beim Sandwirt - genießen. Mit einer bequemeren Rückfahrt nach Meran endet der heutige Radausflug. Für alle, die ihren Drahtesel heute lieber im Stall lassen, bietet sich eine Wanderung am berühmten Trappeinerweg oder ein Einkaufsbummel unter den Lauben von Meran.
6. Tag: Meran - Kaltern/Tramin/Auer (ca. 45 - 50 km) Auf Wirtschaftswegen durch landschaftlich reizvolle Obstplantagen radeln wir im Bereich der Südtiroler Weinstraße weiter an den Kalterer See. Wiederum werden einige Burgruinen von den Anhöhen grüßen. Bestaunen wir den "Schnatterpeck-Altar" in Lana, den "Dom auf dem Lande" in St. Pauls oder gönnen wir uns eine Abkühlung im Kalterer See.
7. Tag: Kaltern/Tramin/Auer - Bozen (ca. 35 km) Vom Kalterer See aus radeln wir heute entweder durch das flache Etschtal nach Bozen - oder wir nehmen noch eine letzte Steigung in Kauf und genießen die schöne Landschaft rund um die Montiggler Seen. Schon von weitem werden wir hier die Ruine Sigmundskron erkennen, die uns den Weg nach Bozen weist. Abends lohnt sich ein Spaziergang durch die romantische Landeshauptstadt.
8. Tag: Bozen Individuelle Abreise oder Verlängerung. |
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