|
|
Reiseziele: |
|
|
Italien > Südtirol > Innsbruck-Bozen; Gruppentour
Radreise von Innsbruck nach Bozen auf dem Inn- und Etschtal Radweg
die Gruppenreise bieten wir dieses Jahr leider nicht an zurück zur Übersicht weiter zur individuellen Radreise
Ob Frühjahr, Sommer oder Herbst: Südtirol ist auch mit dem Fahrrad stets eine Reise wert. Glitzernde Eiswelten, Bergmassive, reiche Obstplantagen und Weingärten machen die Fahrt zu einem sinnlichen Erlebnis. Ausgangspunkt dieser Tour ist Innsbruck, Zwischenstation Imst, das „Meran Nordtirols“. Von Landeck aus wird Sie ein Bus nach Nauders am Reschenpass bringen. Und ab dort geht es meist bergab, sodass auch weniger sportliche Radfahrer die Strecke ohne Probleme meistern. Begleiten Sie die talwärts fließende Etsch bis nach Bozen, vorbei am versunkenen Dorf im Reschenstausee. Ruhen sie sich aus, trinken Sie eine Flasche des weitum gerühmten Kalterer-Weines und genießen Sie den Blick auf den Rosengarten: für die einen eine wunderschöne Bergkulisse, für andere das Reich des Zwergeskönigs Laurin, in dem im Abendrot die Rosen zu glühen beginnen. Ein krönender Abschluss einer attraktiven Tour.
Sie radeln hauptsächlich in den Flusstälern von
Inn und Etsch und finden daher vorwiegend flache Tagesetappen. Es gibt nur
wenige nennenswerte Anstiege - eine längere Steigung
auf dem Innradweg vor Imst (auch mit der Bahn
überbrückbar), das letzte Stück auf den Reschenpass ab Nauders und eine etwas
längere Steigung vor Kaltern, hinauf nach St. Pauls. Auch noch einige kürzere
Steigungen nehmen wir gerne in Kauf, um längere Strecken auf
Hauptverkehrsstraßen vermeiden zu können. Im Vinschgau und südlich von Meran
fährt man auf dem Etschradweg auf Wirtschaftswegen durch die Weingärten und Obstplantagen Südtirols.
Lediglich bei kurzen Verbindungsstücken muss auf stärker befahrene Straßen
ausgewichen werden. Der Anstieg auf den Reschenpass bis Nauders wird
selbstverständlich per Bus zurückgelegt.
1. Tag: Innsbruck Individuelle Anreise und Übernachtung. Bei einem Spaziergang können wir uns von den stimmungsvollen Laubengängen, dem Stadtturm, der Hofburg und dem berühmten "Goldenen Dachl" beeindrucken lassen.
2. Tag: Innsbruck - Imst (ca. 65 km) Ein durchgehender Radweg am Inn führt uns entlang der Martinswand in zahlreiche romantische Dörfer mit ihren sehenswerten Kirchen. Immer wieder stoßen wir auf alte Burgruinen, bis wir unser heutiges Etappenziel erreicht haben. Mit dem Zisterzienserstift in Stams - einer der schönsten Barockbauten Österreichs - erleben wir den ersten kulturellen Höhepunkt dieser Reise.
3. Tag: Imst - Reschenpass - Burgeis/Mals (ca. 50 km per Rad) Auch heute weist uns vorerst bis Landeck der Inn den Weg. Hier steigen wir in den Bus, der uns die nächsten 40 km bis Nauders auf den Reschenpass bringt. Nun wartet, nachdem die letzten 100 Höhenmeter per Rad geschafft sind, eine angenehme Fahrt nach Mals auf uns. Genug Zeit bleibt für eine Pause am Reschensee, dessen Geheimnis über die versunkene Kirche von Graun Geschichte gemacht hat. Auf den nächsten Kilometern können wir den Blick auf das Kloster Marienburg genießen.
4. Tag: Burgeis/Mals - Meran (ca. 65 km) Zunächst geht’s nach Glurns (vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtmauer). Über die Montaniruinen durch Schlanders hinunter nach Meran. Burgen und Schlösser (Schloss Juval des Bergsteigers Reinhold Messners) liegen am oder hoch über dem Weg. Blicke auf das eindrucksvolle Ortlermassiv und das Stilfserjoch kann man radelnd genießen. Seit 2004 ist die Vinschgaubahn zwischen Mals und Meran wieder in Betrieb, mit der fast jederzeit ein Stück des Weges zurückgelegt werden kann. Bei Gruppentouren Stadtführung und Weinprobe.
5. Tag: Passeiertal - Meran (ca. 40 km) Der heutige Tag beginnt mit einem Anstieg und es müssen ca. 150 m Höhenunterschied bewältigt werden. Dafür können wir anschließend eine ausgiebige Stärkung im Andreas-Hofer-Geburtshaus - beim Sandwirt - genießen. Mit einer bequemeren Rückfahrt nach Meran endet der heutige Radausflug. Für alle, die ihren Drahtesel heute lieber im Stall lassen, bietet sich eine Wanderung am berühmten Trappeinerweg oder ein Einkaufsbummel unter den Lauben von Meran. Auf dem Programm stehen auch eine Stadtführung und eine Weinprobe.
6. Tag: Meran - Kaltern/Tramin/Auer (ca. 45 - 50 km) Auf Wirtschaftswegen durch landschaftlich reizvolle Obstplantagen radeln wir im Bereich der Südtiroler Weinstraße weiter an den Kalterer See. Wiederum werden einige Burgruinen von den Anhöhen grüßen. Bestaunen wir den "Schnatterpeck-Altar" in Lana, den "Dom auf dem Lande" in St. Pauls oder gönnen wir uns eine Abkühlung im Kalterer See.
7. Tag: Kaltern/Tramin/Auer - Bozen (ca. 35 km) Vom Kalterer See aus radeln wir heute entweder durch das flache Etschtal nach Bozen - oder wir nehmen noch eine letzte Steigung in Kauf und genießen die schöne Landschaft rund um die Montiggler Seen. Schon von weitem werden wir hier die Ruine Sigmundskron erkennen, die uns den Weg nach Bozen weist. Abends lohnt sich ein Spaziergang durch die romantische Landeshauptstadt.
8. Tag: Bozen Individuelle Abreise oder Verlängerung Jetzt wäre es allerdings schön, noch ein paar Tage anzuhängen… Gute Möglichkeit, auch die Tour bis Venedig oder Verona fortzusetzen. |
|