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Masuren > Radler-Resort
Das Radler-Resort „Masurische Seen“ heißt Sie willkommen!
Auf einem 4,5 ha großen Grundstück mit altem Baumbestand und
direktem Zugang zum Beldahn-See, erwartet Sie seit Frühjahr 2007 das erste
Radler-Resort der Welt. Die neu eröffnete Hotelanlage besteht aus einem alten
Herrenhaus und mehreren Nebengebäuden und liegt an einer weiten Bucht inmitten
der einzigartigen Naturlandschaft Masurens, umgeben von den dichten Wäldern der
Johannisburger Heide und dem flachen Ufer eines der schönsten Masurischen
Seen. Mit seiner sportlich-lockeren Atmosphäre ist das Radler-Resort
„Masurische Seen“ ein idealer Treffpunkt für alle, die gerne Radfahren, egal ob
sportlich per Mountainbike oder gemütlich per Tourenrad. Komfortable Zimmer, ein
stilvolles Restaurant und die Seeterrasse, wo neben masurischen Spezialitäten
auch leichte Fitness-Gerichte serviert werden, sind Garant eines gelungenen
Urlaubs.
Eine Radreise durch überwiegen flaches oder teils leicht hügeliges Gelände. Manche Etappen sind ganz flach. Viele Asphaltstrecken, doch relativ hoher Anteil an Schotter- und/oder Naturwegen. Gesamtlänge ca. 180 km
1. Tag: Anreise in die Masurische Seenplatte Sie reisen individuell an, je nach Ankunftszeit erfolgen Tourbesprechung und Radausgabe am Abend oder am nächsten Vormittag. Anreisemöglichkeiten: (a) ...per PKW nach Masuren (Stellplatz 25 Euro pro Woche) oder nach Warschau (Parkplatz am Flughafen ca. 50 Euro pro Woche) und Weiterfahrt mit dem Masurenshuttle. (b) ...per Flug nach Warschau. Anschließend Bustransfer mit dem » Masurenshuttle. Der Bus fährt über Warschau-Centralna (Bahnhof) und via Warschauer Altstadt direkt nach Masuren. (c) ...per » Bahn direkt nach Warschau-Centralna. Von dort Bustransfer mit dem Masurenshuttle via Warschauer Altstadt direkt nach Masuren. – Tipp: Nutzen Sie die » RIT-Fahrkarte der Deutschen Bahn.
2. Tag: Schifffahrt Karwik – Pisz – Bärenwinkel (ca. 40 km) Erkunden Sie den Beldahnsee bei einer Schifffahrt mit der » MS Classic Lady zur Schleuse Karwik. Ihre erste Radtour führt in die Kleinstadt Johannisburg [Pisz] am Flüsschen Pisa. Das Zentrum zeigt noch immer die charakteristischen Spuren der Ostpreußischen Provinz. Sehenswert sind u.a. die Stadtkirche, die als größte Fachwerkkirche Masurens gilt, das Rathaus mit seinen bunten Blumenbeeten und einige Bürgerhäuser. Zurück geht es durch dichten Wald zum Aussichtspunkt Bärenwinkel am Spirdingsee, wo sich ein schöner Blick auf die vorbeiziehenden Segelboote und die Insel Teufelswerder bietet. Erzählungen nach sollen dort böse Geister hausen; tatsächlich aber ließ Friedrich der Große hier ein Fort errichten, von dem heute noch ein paar Steine zeugen. Der große „Rest“ wurde nach dem Abriss des Forts und der dazugehörenden Magazine zum Bau der Feste Boyen in Gizycko verwendet. Über das Dorf Wejsuny mit seiner hübschen, im Ordensstil errichteten Kirche und vielen gut erhaltenen masurischen Hütten aus dem 19. Jh. erfolgt die Rückfahrt zum » Radler-Resort „Masurische Seen“.
3. Tag: Johannisburger Heide – Nowogrod (ca. 35 km) Nach dem Frühstück erfolgt ein Bustransfer nach Pisz, wo eine ca. 35 km lange Radetappe durch die Ausläufer der Johannisburger Heide startet. Per Bus geht es anschließend nach Nowogrod zu einem sehenswerten Freilichtmuseum, das malerisch am Ufer unweit der Stelle liegt, wo die Pisa in die Narew mündet. Das weitläufige Museum zeigt die volkstümlichen Holzgebäude der Kurpen, einem slawischen Stamm. Die Lebensweise der früheren Bewohner dieses Landstrichs war ganz vom Wald geprägt. Nicht nur die zum Teil reich geschnitzten Häuser waren aus Holz, sondern auch Werkzeuge, etliche tägliche Gebrauchsgegenstände, Bienenstöcke und Windmühlen. Einige der Gebäude sind zugänglich, es gibt auch ein kleines Gasthaus, wo das für die Region typische Wacholderbier ausgeschenkt wird.
4. Tag: Heiligelinde – Wolfsschanze (ca. 25 km) Per Bus erreichen Sie die Wallfahrtskirche Heiligelinde, ein barockes Kleinod in der masurischen Wildnis. Sehenswert sind das geschmiedete Portal und das Orgelspiel mit seinen beweglichen Figuren. Mit etwas Glück kommen Sie in den Genuss eines kurzen Orgelkonzerts. Nach der Besichtigung steigen Sie aufs Rad und gelangen nach wenigen Kilometern zur eindrucksvollen und erst vor wenigen Jahren restaurierten Ordensburg von Rössel [Reszel]. Auf dem weiteren Weg geht es über Siemki und Filiopowka nach Rastenburg [Ketrzyn]. Bei der stattlichen Wehrkirche wartet der Reisebus und bringt Sie zum einstigen Führerhauptquartier Wolfsschanze. Die riesige Anlage ist heute eine Gedenkstätte des Widerstands vom 20. Juli 1944. Nach einem geführten Rundgang erfolgt per Bus die Rückfahrt ins Radler-Resort „Masurische Seen“.
5. Tag: Wojnowo – Kruttinnen (ca. 40 km) Die heutige Radetappe führt zunächst nach Wojnowo [Eckertsdorf]. Hier liegt inmitten herrlicher Naturlandschaft das russisch-orthodoxe Kloster der Philipponen. Die Altgläubigen ließen sich 1825 nach ihrer Ausreise aus Russland hier nieder. Ihre Häuser und die Holzkirche mit dem goldenen Zwiebelturm verweisen auf das russische Erbe der Glaubensflüchtlinge. Über eine urige Holzbrücke gelangen Sie nach Kruttinnen, wo das glasklare Urwaldflüsschen Kruttinna zur Paddeltour oder einer Stakfahrt einlädt. Dieses einmalige Erlebnis sollten Sie sich keinesfalls entgehen lassen. Die Kruttinna gilt bei Wasserwanderern als der schönste Fluss Masurens. Im kleinen Dorf Kruttinnen können Sie auf dem Markt masurische Handarbeiten, Souvenirs und Kunsthandwerk erstehen. Über Galkowo mit dem Reiterhof Gut Ferenstein und dem Forsthaus, heute ein gemütliches, nostalgisches Restaurant, führt die Radtour zurück nach Piaski.
6. Tag: Popielno – Nikolaiken – Schifffahrt Piaski (ca. 29 km) Über Weissuhnen mit hübscher Dorfkirche im Ordensstil gelangen Sie nach Popielno zur Zuchtstation des Tarpans, einer urzeitlichen Pferderasse, die hier erfolgreich rückgezüchtet und ausgewildert wird. Mit etwas Glück können Sie am Seeufer oder unterwegs eine kleine Herde beobachten. Mit einer altertümlichen Fähre setzen Sie über den Beldahnsee über (ab Ende Mai) und gelangen auf Ihrem weiteren Weg in den charmanten Urlaubsort Nikolaiken, wo ein Bummel am Hafen und die Einkehr in eines der zahlreichen Lokale an der Uferpromenade lohnen. Eine Schifffahrt mit der MS Classic Lady bringt Sie zum Radler-Resort zurück und ein Grillfest am Seeufer beschließt den heutigen Tag.
7. Tag: Piaski und Umgebung Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Gemütlichkeit. Am Morgen starten Sie zu einer letzten kurzen Radtour, die Sie nach Ruciane Nida bringt, einem beliebten Ferienort und Seglertreff. Hier haben Sie Gelegenheit, zum Reiseausklang noch das eine oder andere Souvenir zu erstehen. Für einen stimmungsvollen Abschluss der Radwoche sorgen eine nachmittägliche Tretbootfahrt auf dem Beldahnsee und ein Abschiedsabendessen auf der Terrasse des See-Restaurants.
8. Tag: Verlängerung bzw. Abreise Sie reisen heute ab oder buchen stattdessen eine entspannende Verlängerungswoche im Radler-Resort „Masurische Seen“ mit neuen, im Reisepreis der Verlängerungswoche enthaltenen Ausflugsmöglichkeiten. Zum Reisebeginn bzw. -ende bietet sich ferner eine Zusatznacht in Warschau an, einer pulsierenden Metropole mit vielen Sehenswürdigkeiten und interessantem Kulturprogramm.
Beispiele für Ausflugsangebot in der Verlängerungswoche
Verlängerungswoche 2. Tag, Montag: Freizeit Verlängerungswoche 3. Tag, Dienstag: Freizeit 4. Tag: Tykocin – „Grüne Lunge Polens“ Busausflug über Grajewo zur Zarenfestung Twierzda Osowiec. Nach einem kurzen Besuch mit sich anschließender Besichtigung des Naturschutzzentrums des Biebrza-Nationalparks bringt Sie der Bus durch den Nationalpark nach Laskowiec, hier beginnt Ihre Radtour nach Tykocin. Die Stadt besitzt einen der am besten erhaltenen historischen Stadtkerne Polens. Sehenswert sind vor allem die große Synagoge aus dem Jahr 1642, die heute das jüdische Kulturmuseum beherbert, sowie die Dreifaltigkeitskirche, der jüdische Friedhof und der barocke Marktplatz. Danach besuchen Sie das Dorf Pentowo, das 2001 zum Europäischen Storchendorf ernannt wurde. Weiter geht die Fahrt per Rad nach Waniewo, ein kleines Dorf direkt am Narew-Nationalpark. Die Narew wird aufgrund ihres weitverzweigten Netzes von Flussarmen auch als „polnischer Amazonas“ bezeichnet und bildet zusammen mit der Biebrza die „Grüne Lunge Polens“. Zahlreiche, z. T. sehr seltene und vom Aussterben bedrohte Vogelarten finden in den endlosen Schilfgürteln Unterschlupf, auch Elche, Otter und Biber haben hier ihre Heimat. Abends erreichen Sie per Bus wieder Piaski.
Verlängerungswoche 5. Tag, Donnerstag: Freizeit Verlängerungswoche 6. Tag, Freitag: Freizeit 7. Tag, Samstag: Elk Per Bus gelangen Sie nach Elk, sehenswert hier sind die historischen Wohnhäuser aus dem 19. Jh., die evangelische Kirche von Karl Friedrich Schinkel (heute katholischer Bischofssitz), die St.-Adalbert-Kirche und der Lycksee mit der Schlossinsel. Die Brücke über den See führt u.a. zu den Ruinen der Kreuzritterburg, um die herum die Stadt gegründet wurde. Nach der Besichtigung fahren Sie mit der historischen Schmalspurbahn bis Sypitki, anschließend erfolgt eine Busfahrt bis Rajgrod. An das rustikale Mittags-Picknick schließt sich eine ca. 35 km lange Radtour nach Woznawies und durch den Biebrzanski Nationalpark mit dem streng geschützten Reservat „Roter Sumpf“ an. Die nachgewiesene Artenvielfalt von Flora und Fauna, darunter auch etliche bedrohte Arten, zeigt die Wichtigkeit der Erhaltung dieses Lebensraums. Nach der Rückfahrt per Bus beschließt ein festliches Abschiedsessen Ihren Aufenthalt im Radler-Resort.
Die anderen Tage der Woche stehen Ihnen für eigene Unternehmungen frei zur Verfügung. Nutzen Sie Sauna, Dampfgrotte und Fitness-Raum, unternehmen Sie noch einmal eine geruhsame Tretboot-Fahrt über den See, erwandern Sie sich die nähere Umgebung oder relaxen Sie einfach auf unserer gemütlichen See-Terrasse bei gekühlten Getränken und genießen die traumhaften Sonnenuntergänge.
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