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Österreich > Drau-Radweg; individuell
Eine interessante Fahrradreise auf dem Drau-Radweg von Toblach zum Klopeiner See
Auf in den sonnigen Süden Österreichs! Gemütlich schlängelt sich der Drau-Radweg am Wasser entlang. Links und rechts ziehen die Berge vorbei. Saftige Wiesen laden zum Verweilen ein. Unberührte Auen mit wildromantischen Mündungen und Gebirgsbächen werben um Ihre Aufmerksamkeit. Sie passieren stolze Burgen und kunstvolle Renaissanceschlösser, gotische Kirchen mit wertvollen Fresken, verträumte Dörfer und alte Städte. Auf Ihrer RadReise durch Osttirol und Südkärnten entdecken Sie die Naturschauspiele, die den einzigartigen Charakter dieser bestrickenden Landschaft ausmachen. Vorbei an den markanten Lienzer Dolomiten ins Pustertal und weiter zur Hauptstadt Osttirols nach Lienz. Danach geht es in Richtung Kärnten durch das malerische Oberdrautal. Anschließend durchradeln Sie auf schönen Dammwegen durch das Rosental nach Völkermarkt, mit wunderbarem Blick auf die Völkermarkter Stauseen. Und nicht zu vergessen: Italienische Küche, Tiroler Spezialitäten und Kärntner Genüsse machen das Radeln am Drau-Radweg auch zu einem kulinarischen Vergnügen. Und wer sich für die längere Variante entscheidet, der gleitet durch eine sanft hügelige Traumlandschaft über St. Veit in die Kärntner Landeshauptstadt Villach.
1-2 Meist verläuft der Drau-Radweg entlang des Ufers auf befestigten Wegen, manchmal auch auf Nebenstraßen mit wenig Verkehrsaufkommen. Der Radweg ist sehr gut beschildert und für jedermann zu befahren. Die ideale Radreise für Genießer und Familien – denn von West nach Ost geht es konstant leicht bergab. Gegen Ende der Tour führt der Weg durch eine sanft hügelige Landschaft. 7 Tage / 6 Nächte ~ 245 km per Rad 9 Tage / 8 Nächte ~ 365 km per Rad
1. Tag: Anreise nach Lienz Anreise nach Lienz in Osttirol, gelegen am Zusammenfluss von Isel und Drau: Mit zweitausend Sonnenstunden im Jahr die sonnigste Urlaubsregion Österreichs. Das atemberaubende Panorama der Lienzer Dolomiten wird Sie begeistern. Lienz ist bequem per Bahn erreichbar. Bei PKW-Anreise: Unbewachter Gratisparkplatz oder Hotelgarage [Reservierung erforderlich] in Lienz für ca. € 40,— pro PKW und Woche. Am späten Nachmittag Radausgabe, falls Leihrad gebucht.
2. Tag: Lienz – Innichen – Lienz ~ 45 km Die Bahn bringt Sie samt Ihren Rädern bequem von Lienz nach Innichen [ca. 6 km vor Toblach]. Die Drau ist in diesem Abschnitt noch ein junger Fluss, plätschernd bahnt sie sich den Weg durch das schmale Pustertal. Trutzige Festungen, Burgen und Schlösser erheben sich majestätisch über das Tal und künden von Begehrlichkeiten der einst Reichen und Mächtigen. Schlichte romanische Kapellen, gotische und barocke Gotteshäuser, Kruzifixe und Bildstöcke laden zu kurzen Stopps ein. Weithin überragen die schroffen, bizarren Felsen der Lienzer Dolomiten die Landschaft und machen somit die heutige Etappe zu einem unvergesslichen Erlebnis. Übernachtung erneut in Lienz.
3. Tag: Lienz – Iseltal – Berg ~ 35 bzw. 50 km Zuerst empfehlen wir Ihnen einen lohnenswerten Abstecher [ca. 15 km] ins romantische Tal der Isel mit seiner noch großteils unberührten Natur. Ab Lienz, wo sich Isel und Drau vereinen, folgen Sie wieder der nun grau erscheinenden Drau. Als Gletschermilch bezeichnen die Einheimischen die Farbe, die sich aus feinsten Steinpartikeln der gigantischen Felsen ergibt. Auf alten römischen Handelswegen – vorbei an Ruinen, Burgen, kleinen Kirchen und Wegkreuzen – durchradeln Sie das malerische Oberdrautal. Sie passieren dabei so reizvolle Orte wie Pirkach, Oberdrauburg und den ersten Marktflecken auf Kärntner Seite, Dellach.
4. Tag: Berg – Raum Spittal a. d. Drau ~ 50 km Meist entlang der Drau geht es heute durch das herrliche Kärntner Bauernland mit Wald, Flur alten Bauernhöfen und kleinen Weilern. Gemütliche Buschenschenken warten mit zünftigen Bauernjausen auf und laden zum Rasten ein. Vorbei an altehrwürdigen blumengeschmückten Höfen bringt Sie der gut ausgebaute Drau-Radweg nach Spittal an der Drau. Im Zentrum hat Spittal einen Hauptplatz, den man "putzig" nennen möchte, und ein ausnehmend schönes Renaissanceschloss das nach dessen letzten Besitzer "Porcia" benannt ist. Gleich nebenan, im Nationalpark Nockberge, liegt der schöne Millstätter See [Trinkwasserqualität]. Eine Schifffahrt und/oder ein erfrischendes Bad im blitzblauen See runden den heutigen Radtag ab.
5. Tag: Raum Spittal a. d. Drau – Raum Mühlbach ~ 60 km Eine abwechslungsreiche und gemächliche Etappe durch die Kulturpromenade Oberkärntens steht bevor. Entlang der Drau verlassen Sie den Raum Spittal und tauchen ein in uralte Kulturlandschaften, in Wiesen und Wälder und in idyllische Augebiete. Vorbei an Schloss Kellerberg, immer entlang der Drau, erreichen Sie Villach. Das Herz von Villach stellt die entzückende Altstadt mit ihrem italienischen Flair und den gemütlichen Beisln und Restaurants dar. Und entsprechend südlich und lebenslustig präsentiert sich die Draumetropole ihren Besuchern. Zum Charakter der Stadt gehört aber auch der Fluss Drau, der sich wie ein blaues Band durch Villach schlängelt. Die Naturschönheiten der Drau-Auen und der Duft von Frische und Natur begleiten Sie bis zu Ihrem Etappenziel im Raum Mühlbach.
6. Tag: Raum Mühlbach – Klopeiner See ~ 55 km Die heutige Etappe führt Sie durch das bezaubernde Rosental. Der Gebirgszug der Karawanken und die Drau bieten eine mehr als imposante Kulisse für einen unvergesslichen Radtag. Beeindruckende Konglomeratfelsen flankieren den Fluss, und bieten immer wieder faszinierende Ausblicke. Auf einem dieser Felsen thront die Hollenburg, das Wahrzeichen des Rosentales. Auf schön angelegten Dammwegen, durch Wiesen und Felder und vorbei an kleinen Weilern geleitet Sie die Drau, die hier in den riesigen Völkermarkter Stausee mündet, zum Etappenziel am herrlich gelegenen Klopeiner See.
7. Tag: Klopeiner See – Raum St. Veit ~ 60 km Abreise bei der 7 Tage Variante Sie queren zum letzten Mal die Drau und radeln durch die sanft-hügelige Landschaft in Richtung Maria Saal. Schon bald ziehen die beiden mächtigen Türme von Kärntens imposantester Kirchen-burg, Maria Saal, die Aufmerksamkeit auf sich. Der Radweg führt Sie am Kärntner Herzogsstuhl vorbei; er steht dort schon seit mehr als tausend Jahren und ist sozusagen der Nabel der Kärntner Welt. Soweit das Auge reicht, breitet sich vor Ihnen das geschichtsträchtige Kärntner Zollfeld aus. Burg Hochosterwitz: Es ist schon erstaunlich, was die Natur erst und die Menschen später dort hingeklotzt haben. Mitten auf dem Feld steht ein 150 Meter hoher Kalkfelsen, der nach allen Seiten steil abfällt und zu einer uneinnehmbaren Festung ausgebaut wurde. Zahlreiche Burgen und Schlös-ser in der Umgebung erinnern an die frühere Bedeutung der einstigen Landeshauptstadt St. Veit.
8. Tag: Raum St. Veit – Villach-Warmbad ~ 60 km Über Jahrhunderte war St. Veit die Hauptstadt des Landes und lange auch Sitz des Kärntner Bi-schofs. Die Stadtmauer, der mittelalterliche Hauptplatz, die prächtigen Renaissancehäuser, schöne Arkadenhöfe, die Herzogsburg und viele Denkmäler zeugen noch heute von dieser Zeit. Sie wenden sich westwärts und rollen entlang der Glan nach Glanegg. Schon von weitem sichtbar, die Burgruine Glanegg, die hier über das Tal herrscht. Der idyllisch gelegene, in eine sanfte Hügellandschaft ein-gebettete Maltschacher See lockt zu einer willkommenen Abkühlung. Feldkirchen ist umgeben von waldbestandenen Hügeln, romantischen Schlössern und altehrwürdigen Ruinen. Der Radweg entlang der Glan führt Sie direkt zum Ossiacher See und wieder zurück zu Ihrem Ziel- und Startort Villach.
9. Tag: Abreise oder Verlängerung Individuelle Heimreise, oder Sie gönnen sich noch den einen oder anderen Tag im Kärntner Seen-land. Lohnen würde es sich allemal! Im Anschluss an Ihre RadReise Verlängerungsnächte in allen Etappenorten buchbar. |
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